Newsletter-Marketing Teil 2: Content und Design

In Teil 1 unserer Newsletter-Marketing-Reihe haben wir uns mit der Planung einer erfolgreichen Newsletter-Marketing-Kampagne beschäftigt. Jetzt ist unser Verteiler aktuell, die Kampagnenstrategie steht und der Redaktionsplan ist erstellt. Wie aber soll unser Newsletter überhaupt aussehen, und was soll darinstehen?

Das Fundament legen: Newsletter-Templates

Damit Sie nicht jeden Newsletter von Grund auf bauen müssen, gibt es Newsletter-Templates. Diese können Sie sich als eine Art Vorlage oder Schablone vorstellen: Die Newsletter werden nach dem Vorbild des Templates angelegt und die Inhalte entsprechend eingefügt. Wichtig ist, dass das Newsletter-Template Ihr Corporate Design wiederspiegelt. Außerdem muss es natürlich alle technischen Aspekte erfüllen. Nur dann wird die E-Mail bei allen Empfängern – unabhängig von Endgerät, Browser oder E-Mail-Programm – korrekt dargestellt. Lassen Sie sich am besten Ihr individuelles Newsletter-Template von Plietsch erstellen. Unsere Profis achten für Sie auf folgende Punkte:

 

Die Größe des Templates

Jedes Endgerät ist anders – eine genaue Größe lässt sich darum nicht festlegen. Wichtig ist, dass das Template responsive ist und sich der Bildschirmgröße des jeweiligen Geräts stufenlos anpasst. 67 Prozent der privaten Nutzer lesen Newsletter über das Smartphone (Quelle: Statista, 2020). Für erfolgreiches Newsletter-Marketing ist die Optimierung für Mobile darum unverzichtbar: Zum einen muss der Text groß genug sein. Zum anderen müssen alle Grafiken und Bilder an den Bildschirm angepasst und Buttons überprüft werden.

Newsletter-Template einspaltig
Newsletter-Template zweispaltig
Das Layout des Templates

Die gängigsten Formate unter Newslettern sind die ein- und die mehrspaltigen Layouts. Einspaltige Templates (siehe Abb. 1) eignen sich vor allem für längere Artikel und Produkte mit mehr Erklärungsbedarf. Die klare Linienführung begleitet den Leser leicht durch die Nachricht. Allerdings zieht dieses Format den Newsletter oft ungewünscht in die Länge. Zwei- oder mehrspaltige Templates (Abb. 2) bestehen aus mehreren Elementen, die nebeneinander angeordnet sind. Diese Layout-Format eignet sich sehr gut für Shop-Artikel. Damit ein mehrspaltiger Newsletter auf allen Endgeräten optimal dargestellt wird, sind allerdings ausführliche Tests notwendig. Melden Sie sich einfach bei uns und fordern Sie Ihr Newsletter-Template im firmeneigenen CD an.

Der Content – und was steht jetzt drin?

Das Template, also der Rahmen, steht. Jetzt muss die E-Mail noch mit Inhalten gefüllt werden. Denn schlussendlich ist der Inhalt dafür verantwortlich, dass das Ziel des Newsletters erreicht wird. Wie müssen wir diesen also gestalten, um die Leser zum Handeln zu bewegen?

DIE BETREFFZEILE: DER ERSTE EINDRUCK ZÄHLT!

In den meisten Fällen ist die Betreffzeile das erste, was der Empfänger sieht. Dieser kurze Text muss den Leser also dazu bringen, den Newsletter zu öffnen. Eine große Aufgabe! Darum sollte die Qualität der Betreffzeile auch kontinuierlich hoch sein. Achten Sie außerdem auf die Länge des Textes: Zu lange Betreffzeilen werden von den meisten E-Mail-Programmen abgeschnitten. 30-70 Zeichen sollte die Zeile deshalb umfassen, mehr nicht. Liest Ihre Zielgruppe eher auf mobilen Geräten, fassen Sie sich besser kurz. Viele E-Mail-Clients zeigen außerdem noch einen Pre-Header an, der unter der Betreffzeile eingeblendet wird. Der Pre-Header ergänzt den Betreff und gibt Lesern einen Eindruck von dem, was im Newsletter kommt. Innerhalb der Betreffzeile können Sie mit verschiedenen Elementen arbeiten. Das sorgt für Abwechslung und weckt Neugierde beim Leser. Höhere Öffnungsraten erreichen Sie zum Beispiel durch:

  • Die Personalisierung der Betreffzeile: Massenmails kommen bei keinem Nutzer gut an. Heben Sie sich daher ab und setzen Sie auf eine persönliche Ansprache schon in der Betreffzeile. Das kann ganz einfach sein, z.B.: „VORNAME, wir vermissen dich!“
  • Die Wortwahl: Die Betreffzeile soll motivieren, die E-Mail und den CTA anzuklicken. Greifen Sie dabei auf kurze, knappe Sätze zurück („Limitierte Auflage!“, „Nur für kurze Zeit“). Auch das Anspielen auf Sicherheit („Bestseller“, „Jetzt getestet“) oder Motivation („Gewinn“, „Special“) kann den Return Ihres Newsletters steigern.
  • Emojis: Richtig eingesetzt verleihen Emojis einer Betreffzeile Charme und helfen, diese visuell darzustellen. Voraussetzung ist, dass Icon und Text inhaltlich zusammenpassen (z.B. ein Geschenk-Emoji im Geburtstags-Newsletter).

Natürlich passen die oben genannten Punkte nicht zu jedem Newsletter oder jeder Zielgruppe. Sind Sie nicht sicher, ob eine Betreffzeile funktionieren wird, helfen A/B-Tests. Hierbei schicken Sie an 10 Prozent der Empfänger eine Betreffzeile und an weitere 10 Prozent eine Alternative. Der Newsletter, der mehr Öffnungen beziehungsweise Klicks generiert, wird im Anschluss an die restlichen 80 Prozent versendet.

ÜBER DAS ZUSAMMENSPIEL VON BILD UND TEXT

Bilder und Grafiken sind eines der wichtigsten Elemente einer E-Mail. Richtig eingesetzt agieren Sie als Eyecatcher und führen so den Blick des Lesers. Bilder müssen mit Bedacht gewählt werden, denn sie sollten authentisch und relevant wirken. Außerdem sollte stets darauf geachtet werden, dass Bildgröße und Text zusammen stimmig sind. Apropos Text: Weniger ist hier mehr. Hier sollten Sie sich eher kurzfassen. Niemand abonniert Ihren Newsletter, um Romane zu lesen. Konzentrieren Sie sich stattdessen auf das Wesentliche, Genaueres folgt dann auf der Landingpage.

 

DER OPTIMALE CALL-TO-ACTION

Nicht nur im Opt-In-Formular ist der CTA-Button von großer Bedeutung. Ebenso wichtig ist er im Newsletter selbst. Der CTA entscheidet über Klick oder kein Klick, Zielerreichung- und Verfehlung der Newsletter-Kampagne. Bei der Gestaltung und beim Inhalt gelten daher dieselben Regeln wie für den CTA-Button auf Websites. Wichtig ist, dass der Call-to-Action dem Nutzer direkt nach dem Öffnen der E-Mail ins Auge springt – denn die Wahrscheinlichkeit, dass er aktiv nach ihm sucht, ist sehr gering. Das Angebot muss darum unbedingt bereits im oberen Abschnitt des Newsletters ersichtlich werden.

Sicherheit geht vor: Das muss zwingend in den Footer!

Einige Inhalte gehören zum Pflichtprogramm eines jeden Newsletters. So müssen Sie dafür sorgen, dass das Impressum vorhanden und leicht ersichtlich ist. Üblich ist es, dieses in den Footer zu integrieren. Auch ein Abmeldelink gehört in jeden Newsletter, den Sie verschicken. Dieser sollte ebenfalls gut erkennbar in die E-Mail eingebaut werden.
Sicherer ist es auch, wenn Sie auf die Datenschutzerklärung auf Ihrer Website verlinken. Es gibt also eine Menge zu beachten, um in keine rechtlichen Schwierigkeiten zu gelangen! Aber keine Sorge: Überlassen Sie Plietsch die Umsetzung Ihrer Newsletter-Marketing-Kampagne, gehen Sie kein Risiko ein. Denn bei uns Profis steht Sicherheit an erster Stelle.

Auf den Zeitpunkt kommt es an – oder nicht?

Uhr Stift Notizblock
Der Newsletter ist fertig – jetzt muss nur noch der optimale Versandzeitpunkt festgelegt werden. Auch dieser hängt stark von der Zielgruppe ab. Grundsätzlich sollten Sie zu frühe und zu späte Versandtermine meiden, also besser nicht vor 9 Uhr und nach 17 Uhr. Außerdem sollten Sie Montage besser umgehen, denn die meisten E-Mail-Postfächer quellen besonders zu Beginn der Woche über. Richtet sich Ihr Newsletter an Unternehmen, sollten Sie natürlich auch keinen Versand am Wochenende starten, wenn niemand im Büro ist. Experimentieren Sie am besten mit verschiedenen Terminen und finden Sie für sich heraus, was am besten funktioniert.

Messbarkeit und Key Performance Indicators

Ein großes Plus des Newsletter-Marketings: Der Erfolg lässt sich hervorragend messen. Das sollten Sie nutzen, denn nur durch ein ausführliches Reporting inklusive Erfolgsanalyse kann die Performance aktiv gesteigert werden. Zu den wichtigsten Key Performance Indicators des Newsletter-Marketings gehören:

  • Die Öffnungsrate (Wie viele Empfänger haben das Mailing geöffnet?)
  • Die Klickrate (Wie viele Empfänger haben auf einen Link im Mailing geklickt?)
  • Die Bounces (Bei wie vielen Empfängern konnte das Mailing nicht zugestellt werden?)
  • Die Unsubscribes (Wie viele Empfänger haben sich vom Mailing abgemeldet?)
  • Prüfen Sie regelmäßig die KPIs Ihrer Newsletter, um Erkenntnisse über Ihre Zielgruppe und die Wirksamkeit Ihrer Newsletter-Kampagne zu gewinnen. In Zukunft werden Sie so Ihre Kampagnenziele besser erreichen.
Kaktus wird gemessen
Sie sehen: Newsletter-Marketing birgt riesiges Potential, erfordert aber auch einiges an Know-how. Wir unterstützen Sie darum bei Ihrer Newsletter-Kampagne. Das beginnt schon bei der richtigen Marketingstrategie und der Zielgruppenanalyse, umfasst die Template-Erstellung und den Versand und geht weiter bis zum Reporting. Sie benötigen Content? Kein Problem! Unser Corporate Publishing Team liefert Ihnen gerne den passenden Inhalt.

Sie möchten Ihrer Corporate Identity einen neuen Anstrich verpassen, bevor Sie sich in die Welt des Newsletter-Marketings stürzen? Super, wir entwerfen für Sie Ihre neue CI! Egal, was Sie brauchen: Kontaktieren Sie uns jetzt für ein unverbindliches Erstgespräch. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage an vermarktung@agentur-plietsch.de.

ZUSAMMEN

WIRD’S MÖGLICH

Kennen Sie schon Teil 1 unserer Newsletter-Marketing-Reihe? Dort erfahren Sie alles über die richtige Planung einer Newsletter-Marketing-Kampagne. Schauen Sie mal rein!
Schraege_Dunkelblau
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